
Der Nordamerikanebel NGC 7000. Foto: Jakob Weyde.
Im Juni wird es spät dunkel und früh wieder hell, nur 1,5 Stunden liegen zwischen Ende und Beginn der astronomischen Dämmerung. Aber es bleibt warm, und der abnehmende Mond geht nicht vor 2 Uhr auf. Der Himmel verspricht klar zu werden, nicht nur wolkenlos.
Jakob hat spontan Zeit und wir nutzen die immer besser werdende Durchsicht für eine Tour de Force durch die im Osten aufgehenden Sommersternbilder, während der Bärenhüter im Süden über unseren Köpfen thront.
Höhepunkte für mich der Hantelnebel M 27 im Füchschen, den ich noch nie so gut gesehen habe, und wieder einmal der Nordamerikanebel NGC 7000 im Schwan, von dem das BoxKite selbst bei geringster Vergrößerung nur den Golf von Mexiko zeigt. Jakob hält das Wunder mit der Kamera fest, und jetzt kann ich das Herzensobjekt auch tagsüber anschauen.